Tracke zwei Tage lang alle natürlichen Übergänge, ohne etwas zu ändern. Notiere Uhrzeit, Ort, Gefühl und spontanen Impuls. Diese sanfte Bestandsaufnahme zeigt, wo Reibung entsteht und wo bereits stabile Anker existieren. Besonders bei ADHS hilft das benennbare Muster, innere Selbstkritik zu entschärfen. Suche nur einen Übergang, der sich leicht anfühlt. Teile deine Liste mit zwei Beispielen, und erhalte ermutigende Rückmeldungen für einen kleinen, machbaren nächsten Schritt.
Wähle deinen häufigsten Übergang und füge ein einziges, sehr kurzes Ritual hinzu – maximal fünfundvierzig Sekunden. Beispiele: Wasser trinken, Fenster kippen, drei Worte Zielabsicht notieren. Wiederhole konsequent, aber freundlich, ohne Perfektionsdruck. Prüfe abends, was half und was störte. Passe die Reihenfolge minimal an. Ziel ist ein spürbar leichterer Start, nicht makellose Disziplin. Poste deine Variante, damit andere sie testen und dir ideenreiche, praktische Hinweise zurückspiegeln.
Jetzt verfeinerst du Reihenfolge und Auslöser, misst nur ein Signal: Habe ich das Ritual direkt am Übergang ausgeführt, ja oder nein. Füge eine freundliche Belohnung hinzu – Sticker, Häkchen, Mini-Playlist. Reduziere Hürden weiter, falls die Ausführung stockt. Dokumentiere eine positive Überraschung pro Tag. Zum Abschluss erstelle eine Ein-Satz-Regel für kommende Woche. Teile deine Messkurve im Kommentar, und lass dich von anderen leichtfüßigen Anpassungen inspirieren.
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